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Zum Autor:
Gerhard Haberland unterrichtete 30 Jahre lang normalbildungsfähige Schüler an einer Spezialschule für verhaltensgestörte Kinder. Ihre Auffälligkeiten wurden weitgehend durch Versagen im Lesen, Rechtschreiben und/oder Rechnen mitbedingt. Er arbeitete auch mit Vorschulkindern und konnte so über alle Altersgruppen hinweg die Ursachen für diese Lernstörungen sowie deren Eigendynamik umfassend erforschen. Seine Erkenntnisse und Erfahrungen trug er auf Vorträgen und internationalen wissenschaftlichen Kongressen vor. Sie wurden ferner unter dem Titel „Zur Bedingungsanalyse von Störungen des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens“ (Probleme und Ergebnisse der Psychologie, Heft 35/1975, Humbolt-Universität Berlin) wissenschaftlich veröffentlicht. Da Gerhard Haberland selber als Linkshänder lerngestört war, kennt er die Problematik aus eigener leidvoller Erfahrung, was seinen Blick geschärft hat.
Zum Inhalt
Die lerngestörten Kinder sind weder dumm noch haben sie einen Defekt. Ihr Schulversagen beruht auf einer Normvariante des Richtungserfassens. Sie reihen und erfassen "rückwärts" und kommen dadurch mit unserer Kulturnorm, besonders nach der Einschulung, in Konflikt. Durch die vom Autor entwickelten und erprobten Hilfen und Methoden können die betroffenen Kinder bereits im Vorschulalter ermittelt und für die Konfliktbewältigung nach der Einschulung gerüstet werden, kann Lernversagen dabei vermieden und bereits auffälligen Kindern zuverlässig und ohne finanzielle Belastung geholfen werden.
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